Test

Sugru: Wunderlicher Knet von der Insel

Guter Stoff kommt aus Irland. Guiness. Neuerdings auch Sugru. Erfunden hat's die Designerin Jane Ní Dhulchaointigh.

(www.tribune.ie)

Am achten Tag wurden die Geräte menschlich

Beitrag auf DRS 3

 

Ein Radiowecker ist dumm wie Stroh. Er kann nur wecken und einen Radiosender abspielen.

Noch kein Zeug zum Star

«Starticket lanciert iPhone-App - als erstes Schweizer Ticketingunternehmen» heisst es heute in einer Medienmittielung. Cool! Ich stelle mir vor, wie ich in der Stadt bin, spontan Lust auf ein Konzert oder einen Kabarett-Abend habe, das iPhone zücke, das Ticket kaufe, in einer Bar einen Apéro zu mir nehme und kurz vor Beginn des Anlasses an der Kasse vorbeispaziere, dem Platzanweiser mein Handy zeige - und dann den Abend geniesse.

Das wäre die Idee, der Idealfall.

Die Realität sieht so aus:

Ovi-Schmerz

Wieso das iPhone so erfolgreich ist? Hier die Erklärung.

Grosse Worte von Nokia am 21. Februar 2010: Ab sofort sind alle Karten im Ovi-Shop gratis. Fussgängernavigation in 74 Ländern in 46 Sprachen. Toll! Gut, Nokia hat diesen grosszügigen Schritt nicht freiwillig gemacht. Es ist eine reine Verzweiflungstat, nach dem Google vor Wochen seine kostenlose Navigationskarten für Android-Handys angekündigt hat. Egal, ich habe es ausprobiert und versucht, das Kartenmaterial zu installieren, auf dem 5800.

Vierfach abheben

Fluggeräte mit vier Propellern gibt es schon länger. Sie werden vor allem als Drohnen eingesetzt und können von oben Fotos und Filme erstellen oder Überwachungsaufgaben übernehmen. Es sind coole Flieger, die aber mehrere zehntausend Franken kosten. Die zwei deutschen Tüftler Ingo Busker und Holger Buss starteten 2006 das Mikrokopter-Projekt. Mit diesem Baukasten hat das Quadrocopter-Konzept den Schritt in die Modellbauszene gemacht.

Abnehmen ohne Gnade

«In einem halben Jahr bin ich auf 77 Kilo!» Solche vollmundigen Aussagen sollte sich in Zukunft jeder ganz genau überlegen, der Besitzer einer Withings-Waage ist. Die sieht zwar genau so aus wie jede schickere Waage fürs Badezimmer, der Teufel steckt aber im drahtlosen Netzwerkanschluss. Über den posaunt die Waage jedes Gramm gnadenlos ins Internet hinaus. Eine clevere Idee, die soziale Gemeinschaft als Druckmittel einzusetzen um die eigenen Abnehm-Anstrengungen zu untermauern. Denn wer möchte schon gerne abends am Stammtisch von allen Freunden angepöbelt werden, dass sein Gewicht auf Twitter nicht jenen Aussagen entsprächen, die man vor kurzem noch grossmundig herausgelassen hatte?

Via USB-Kabel kann der Benutzer die aktuellste Firmware auf die Waage übertragen und alle notwendigen Einstellungen fürs Wireless Lan durchführen. Das funktioniert unter Windows und OS X.

Und nun: Ab auf die Waage! DRS 3-Moderator Philipp Gerber konnte nicht widerstehen …

Sind 78.1 Kilogramm eine gute Ausgangslage für Weihnachten?

Meine eigenen Werte seit Start des Tests:

Oder noch besser direkt auf Twitter.

Withings.com zeigt also für jeden Benutzer den Verlauf des Gewichts an. Die Waage kann dabei die verschiedenen Benutzer der Waage unterscheiden, zum Beispiel jedes einzelne Familienmitglied.

Lächel-Zwang

Was tun, wenn die «immer noch mehr Megapixel»-Formel ausgereizt und auch der sonstige Funktionsumfang kompakter Digitalkameras den Kunden nur noch ein müdes Lächeln entlockt? Sony hat die Antwort gefunden in Form eines Roboter-Untersatzes. Auf dessen Halterung passen zwei neue Kamera-Modelle die dank Robi zur «Party Cam» mutieren. Ich verwendete im Test die DSC-WX1. So geht's: Robi dreht und neigt die Kamera, bis deren Auge ein Gesicht erkennt. Das zoomt sie dann formatfüllend heran. Die Gesichtserkennung ist verblüffend präzise. Und auch, ob das Gesicht lächelt - oder nicht. Denn nur ein lächelndes Gesicht löst eine automatische Aufnahme aus. Das ist doof. Ich stelle mir eine Party vor: Die Kamera steht irgendwo in der Mitte des Raums, dreht und neigt sich, erkennt Gesichter und könnte diese nun alle knipsen. Tut sie aber nicht, weil die ganze Party bekokst und voller Lethargie ist. Gut, vielleicht ist es besser, wenn von so einer Party keine Fotos existieren. Es gibt ja aber auch Partys, an denen die Teilnehmer diskutierend herumstehen ohne aufgesetztes Dauer-Grinsen. Auch davon gibt's dann nur wenige Aufnahmen. Sony, schade! Die Idee ist cool, aber lasst den Anwender doch bitte das Zwangslächeln per Menü ausschalten. Wir sind nicht in Japan! Ziemlich abgedreht: Sonys Party Shot [video: http://www.youtube.com/watch?v=BgC3srhnZ28] Wie du mir, so ich dir!  

Maus auf Glas

Zwei Mäuse mit einem Versprechen: «Wir funktionieren auf fast jeder Oberfläche!» Eine von Logitech, die andere von Microsoft. Die von Logitech kostet knapp 150.- Franken, die von Microsoft keine 50.- Franken. Was rechtfertigt den gewaltigen Preisunterschied? Die Antwort hier: [video:http://www.youtube.com/watch?v=qmKA9ms60kw]  

StreetView säubern

Seit Dienstag gibt es Google StreetView in der Schweiz. Seither suchen viele, die Geld kriegen fürs kritisch sein nach Aufnahmen, die die Privatsphäre verletzen. Sie werden schnell fündig. Die Bernerzeitung zum Beispiel - in Bern.

Fotobuch-Qualen

Fotos einzeln ausdrucken oder im Labor belichten lassen ist vorbei. Die Zukunft gehört den Fotobüchern! Kein Leim-Geklebe-Gemöngele mehr mit einzelnen Fotos aus einer staubigen Schuhschachtel. Fotobücher sind nichts neues. Neu ist, dass es sie jetzt auch auf echtem Fotopapier gibt, also belichtet in noch besserer Qualität als der bisher übliche Laserdruck bieten konnte.

Fujicolor wirbt mit dem «echten Fotopapier». Und - hey! - es gibt sogar eine Mac-Version des Fotobuch-Programms. Hut ab!