Wege des Blutes

SRF 3-Input, 31.3.2013: Blut

SRF 3 Input - Blut

Blut ist Segen und Fluch. Segen, weil es uns lebendig macht. Über fünf Liter Blut brauchen wir zum Leben. Wenn wir Blut verlieren und wir keinen Ersatz bekommen, sterben wir. Das ist der Fluch. Blut ist ein Geschenk der Natur. Künstlich nicht herstellbar. Input zeigt die Wege des Blutes. Von der Vollblut-Spende zu den roten und weissen Blutkörperchen, den Plättchen – und zum Plasma, dem blutigen Gold, einem der teuersten Rohstoff der Pharmaindustrie.

Robots on Tour: Kleiner Mensch trifft grosse Humanoide

In Zürich fand am 9. März 2013 die Roboterschau Robots on Tour des AI Labs der Universität Zürich statt, der «Autosalon» der weltweit modernsten Roboter. Der 100-Prozent-Mensch Jorit ging los, um auf Humanoiden-Tuchfühlung zu gehen.

Schweizer Stromnetz: Das Netz für ein immaterielles Gut

SRF 3-Input, 24.2.2013: Das Schweizer Stromnetz


Schlagzeilen drohender Strom-Blackouts häufen sich. Nicht, weil zu wenig Strom vorhanden wäre, sondern weil zu viel Strom zur falschen Zeit das Netz in die Knie zwingt. Die Leitungen sind ungenügend gerüstet für die schwankenden Stromflüsse aus erneuerbaren Energieproduktionen. Input schaut sich die Entstehung des Stromnetzes an vom ersten Mast, den unsere Grossväter aufstellten bis zum heutigen länderübergreifenden Grid – und zeigt das Netz der Zukunft auf, die auch darin liegt, vermehrt zurück zu den Anfängen zu gehen.

Am Ursprung des Schweizer Stromnetzes: Taubenlochschlucht.

Michael Minder, Leiter Energieproduktion von Energie Service Biel führt durch das Kleinkraftwerk in der Taubenlochschlucht. 1884 wurde hier die erste permanente Gleichstromübertragung in eine Drahtzieherei in Bözingen errichtet. Es war eine der ersten Stromleitungen der Schweiz.


Rundgang mit Werner Weber durch die Haustechnik von Swisseiland in Herrliberg.


Links zum Schweizer Strometz

Wozu lismen (stricken)? Ich will es wissen!

Wozu stricken? Eine erste Antwort finde ich beim fleissigen Hausmütterchen. «Diese Handarbeit hat es nicht verdient, dass man sie eine Reihe von Jahren fast der Vergessenheit anheimfallen liess und der Meinung war, sie sei langweilig und eigne sich vorzugsweise zum Stricken von Strümpfen und anderen Nutzgegenständen».

Das komplette Kapitel «Das Stricken» aus dem «fleissigen Hausmütterchen» (25. Auflage, 1928, 146.-155. Tausend) gibt's hier (15.6MB / PDF).

 Sexy Bett-Socken - selber gestrickt. 

Auf geht's zum Selbstversuch, der die Frage beantworten soll, wieso es heute Spass macht, zu stricken. Ich lisme einen Schal.

 


Fortschritt meines Schals in Bildern 

-> am besten auf das erste kleine Bild klicken und dann mit den links-rechts Pfeiltasten durch die Gallerie navigieren.


Strick-Nostalgie


Input-Sendung vom 25.11.2012. Input «lismet»


 

Lismen mit dem C64

 


Strick-Maschinen-Hacking

  


Mr. Lucky (1943) Mr. Vaskopolis (Cary Grant) learns how to knit

 

Bier aus eigenem Keller

Was für eine Woche. Nostalgie-Faktor 3000! Die tiefen 80er Jahre.

Grosse Commodore 64-Sause auf DRS 3.  

Und: Bier brauen. Mit PC-Steuerung. So war das, in den 80ern. 

Selber machen? Die bebilderte, liebevoll beschriftete mit welchem kurligen Font auch immer (Atari ST 1024 «Signum»!) gibt's hier

Gut geschossen, Löwe!

Als ich mich im Juni einige Tage im Bayerischen Wald aufhielt, fiel mir in einem Gasthaus ein Flyer in die Hände. Bayernpark. Den kannte ich bis anhin nicht. Und schon gar nicht wusste ich, dass es dort eine brandneue Achterbahn gibt mit einem LSM-Antrieb. Ein linearer Induktionsmotor, wie er auch bei der wie ich finde genialen Bluefire im Europapark zum Einsatz kommt. Der Motor des Freischützes - so heisst die neue Achterbahn des Bayernparks - soll sogar noch extremer sein. In 2.5 Sekunden auf 80km/h.

Kalea auf der Via Spluga

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Ich bin Kalea. Ende August machte ich mich auf meine vier Pfoten, um in vier Tagen die Via Spluga abzumarschieren. Von Thusis bis Chiavenna.

Kaum war ich am Bahnhof Thusis angekommen, wollte dieser Herr mich gleich begleiten.

Doch als Erstes hatte ich eine Übernachtung im Hotel Weiss Kreuz geplant. Dort traf ich - Roger Federer!

Kuh Annettes neue Melk-Freiheit

Morgens um fünf Uhr kann sich Bauer Martin Schaub getrost nochmals im Bett umdrehen. Er muss nicht aufstehen, um seine Kühe zu melken. Und am Abend liegt auch ab und zu ein früherer Apéro drin. Um die Kühe kümmert sich sein Roboter.

In nordischen Ländern sind Melkroboter schon seit längerem Alltag. In Dänemark zum Beispiel werden rund 80 Prozent aller Kühe nicht mehr manuell gemolken, sondern von Robotern.

Europapark-Chef Roland Mack: Cooler fährt keiner Achterbahn

Ich war die letzten zehn Jahre zweimal im Europapark - und immer habe ich vor der Silver Star gekniffen. Silver Star ist eine der krassesten Achterbahnen Europas. Der First Drop ist über 70 Meter hoch. Die Belohnung nach dem freien Fall kommt in Form mehrerer Airtime-Hügel vom Feinsten. 

Für die DRS 3-Input Sendung am 6. Mai 2012 (ganze Sendung herunterladen) zur Faszination und Technik der Achterbahnen und zum 10jährigen Jubiläum der Silver Star habe ich den Ritt gewagt. Zusammen mit Europapark-Chef Roland Mack. Er hat mich quasi am Händchen genommen. 

Zur langsamen Angewöhnung aber erst die Fahrt mit der Blue Fire - etwas vom Feinsten, was ich kenne schon nur wegen des nerdigen Linear-Motors und - Wodan, die Holz-Achterbahn, bei deren 40-Meter-Absturz die Insassen des Wagens nicht Kreischen, sondern Brüllen. Beängstigend!

 

Blue Fire

2500 PS für zwei Sekunden: Europapark-Chef Roland Mack erklärt den Linear-Motor der Blue Fire und wieso diese Bahn für Einsteiger besser geeignet ist als etwa die Silver Star.

Blue Fire: Der Ritt

Schöner Looping: Roland Mack erklärt die Klotoide.

 

Wodan

«Hier fahren wir voll Speed!» Europapark-Chef Roland Mack erklärt Wodan.

Wodan: Der Ritt

Rund zwanzig Schwarzwaldhäuser an Holz verbaut: Wodan, die Bahn, die «voll auf Speed ist».

 

 

Ma(r)ckiges Statement

 

Silver Star

Der Ritt

First Drop aus über 70 Metern Höhe. Die Silver Star ganz harmlos hinter ein paar Büschen.

«I did it!». Ich zusammen mit Roland Mack vor der Silver Star. Noch ein wenig flau im Magen.

Ich habe die Silverstar-Fahrt aufgezeichnet mit  einer Polar-RCX5-Uhr. Also meinen Herzschlag. Es bestätigt das, was mir verschiedene Experten gesagt haben. Anstieg des Pulses beim hoch fahren bis zum First Drop auf 150. Dann recht schnelle Entspannung, bei mir sogar in einen für diese Aktivität rekordverdächtigen tiefen Puls bei etwa 90. Lustigerweise hört man das auch wirklich in der Aufzeichnung des Ritts. Also beim Geschrei maximaler Puls, dann kommen die Airtimes und da hört man mich dann eher so Lachen und nach etwas längerer Zeit - dort wo der Puls in den blauen und grauen Bereich geht, beginne ich sogar kurze Sätze zu sprechen mit Roland Mack wie man im obigen Tonbeispiel hört.