Europapark-Chef Roland Mack: Cooler fährt keiner Achterbahn

Ich war die letzten zehn Jahre zweimal im Europapark - und immer habe ich vor der Silver Star gekniffen. Silver Star ist eine der krassesten Achterbahnen Europas. Der First Drop ist über 70 Meter hoch. Die Belohnung nach dem freien Fall kommt in Form mehrerer Airtime-Hügel vom Feinsten. 

Für die DRS 3-Input Sendung am 6. Mai 2012 (ganze Sendung herunterladen) zur Faszination und Technik der Achterbahnen und zum 10jährigen Jubiläum der Silver Star habe ich den Ritt gewagt. Zusammen mit Europapark-Chef Roland Mack. Er hat mich quasi am Händchen genommen. 

Zur langsamen Angewöhnung aber erst die Fahrt mit der Blue Fire - etwas vom Feinsten, was ich kenne schon nur wegen des nerdigen Linear-Motors und - Wodan, die Holz-Achterbahn, bei deren 40-Meter-Absturz die Insassen des Wagens nicht Kreischen, sondern Brüllen. Beängstigend!

 

Blue Fire

2500 PS für zwei Sekunden: Europapark-Chef Roland Mack erklärt den Linear-Motor der Blue Fire und wieso diese Bahn für Einsteiger besser geeignet ist als etwa die Silver Star.

Blue Fire: Der Ritt

Schöner Looping: Roland Mack erklärt die Klotoide.

 

Wodan

«Hier fahren wir voll Speed!» Europapark-Chef Roland Mack erklärt Wodan.

Wodan: Der Ritt

Rund zwanzig Schwarzwaldhäuser an Holz verbaut: Wodan, die Bahn, die «voll auf Speed ist».

 

 

Ma(r)ckiges Statement

 

Silver Star

Der Ritt

First Drop aus über 70 Metern Höhe. Die Silver Star ganz harmlos hinter ein paar Büschen.

«I did it!». Ich zusammen mit Roland Mack vor der Silver Star. Noch ein wenig flau im Magen.

Ich habe die Silverstar-Fahrt aufgezeichnet mit  einer Polar-RCX5-Uhr. Also meinen Herzschlag. Es bestätigt das, was mir verschiedene Experten gesagt haben. Anstieg des Pulses beim hoch fahren bis zum First Drop auf 150. Dann recht schnelle Entspannung, bei mir sogar in einen für diese Aktivität rekordverdächtigen tiefen Puls bei etwa 90. Lustigerweise hört man das auch wirklich in der Aufzeichnung des Ritts. Also beim Geschrei maximaler Puls, dann kommen die Airtimes und da hört man mich dann eher so Lachen und nach etwas längerer Zeit - dort wo der Puls in den blauen und grauen Bereich geht, beginne ich sogar kurze Sätze zu sprechen mit Roland Mack wie man im obigen Tonbeispiel hört. 

Das 4000-Watt-Kreuz

Im Emmental wird ein weisses Kreuz auf einem einsamen Hügel von vier Scheinwerfern à 1000 Watt beleuchtet.

Ich werde niemals mehr ein schlechtes Gewissen haben wegen meiner noch verbliebenen herkömmlichen 40-Watt-Glühbirne, die im Keller für zwei, drei Minuten pro Woche brennt!


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CeBIT 2012: Roboterliebe

Roboter waren an der CeBIT 2012 überall zu finden. Ein Hexabug Käfer hat sie ausfindig gemacht und ist am Ende  dabei glücklich geworden.

CeBIT 2012: Automotive Potenzdemos

Was das mit IT zu tun hat? Wenig. Aber schliesslich sind die Mehrheit der Besucher männlich und die Mehrheit der Hostessen weiblich. Und so gehören automotive Potenzdemos einfach dazu.

CeBIT 2012: Vergrösserte und grosse Sachen

Das Spezielle zu finden ist an der CeBIT die Suche der Nadel im Heuhaufen. Ich meine nicht jene Spezialitäten, über die bereits vor Eröffnung der Messe alles gesagt wurde. Ich meine die unscheinbaren. Hier sind zwei: Das elektronische Mikroskop und der potente LED-Scheinwerfer.

Cindy Huang, Vizepräsidentin von Mikrolinks Technology, schob Charleen vor: «Mach’ mal ne Demo für den Mann aus der Schweiz, bitte!» Sie machte. Und wie! Ich habe so ein Mikroskop beinahe gekauft. Ich fragte mich aber dann doch noch, was genau ich in Zukunft damit alles hätte fotografieren sollen.

Diese LED-Scheinwerfer brauchen keine Vergrösserung. Sie sind gross. Sehr gross. Potent! Und würdevoll-andächtig ihr Anpreiser am Stand.

Der Kassensturz serviert mich auf dem Tablett

Kassensturz 31. Januar 2012 - Tablet-Test.

Nostalgisches Abtauchen im Sportmuseum Basel

Das Begehlager des Sportmuseums Basel - und was der Schweizer Alpenmyhos mit Ski fahren zu tun hat.

Die Skier von Marie-Theres Nadig und Alt-Bundesrat Tschudi.

Die Skischuhe von Primin Zurbriggen.

Die Kuh-Glocke von Ernst Schläpfer und der Zigaretten-Sponsor.

Ferdy Küblers Sieger-Trikot.

Selbstversuch mit dem Hochrad.

(Video: Nadia Ticozzi)

 

 

Das Museum
Seit kurzem hat das Sportmuseum Basel eine neue Hauptattraktion: Ein begehbares Lager zeigt alles, was das Museum besitzt. Sagenhafte 150'000 Objekte sind für die Besucher zugänglich, wobei das Museum grosszügig rechnet und jedes Buch oder Foto mit zählt.

Dennoch: Man müsste wohl ein Jahr frei nehmen und sich jeden Tag acht Stunden im Lager aufhalten, um alle Objekte betrachten zu können. Der Besuch des Begehlagers ist also wenig vergleichbar mit einem klassischen Museumsbesuch, bei dem man oft den Ansatz hat, alles zu sehen. Hier geht es viel mehr um ein Eintauchen in die Vergangenheit und mit spontan ausgewählten Objekten in sportlichen Erinnerungen zu schwelgen.

Das Schwelgen
Uf u dervo hat genau das gemacht und unter anderem Ferdy Küblers-Leadertrikot entdeckt, Marie –Theres Nadigs original Rossignol-Ski bestaunt, an einem Skischuh von Pirmin Zurbriggen geschnüffelt, eine Kuhlocke von Schwingerkönig Ernst
Schläpfer geschwungen und ein Hochrad bestiegen. Letzteres gibt’s nur für Gruppenbesuche - mit kompetenter Führung.

(Video: DVD «Das Sportjahr», Sportmuseum Schweiz)


Der Besuch
Einzelpersonen kommen am Sonntag um 14 Uhr in den Genuss einer öffentlichen Führung.
Ansonsten ist das Lager Montag bis Freitag geöffnet von 14 bis 17 Uhr.

Das Lager ermöglicht den Besuchern einen Einblick in das sportkulturelle Erbe der Schweiz. Dabei geht es nicht nur um Resultate: Sport hinterlässt Spuren in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Mode und Freizeitverhalten – aber auch beim menschlichen Körper. Diesem Phänomen trägt das Sportmuseum Schweiz Rechnung, in dem es sich mit sämtlichen Dimensionen des Sports auseinandersetzt.

www.sportmuseum.ch

 

Ab in den Stollen: Das Bergwerk Gonzen


 

Mitschnitt der Sendung vom 1.10.2011 auf DRS 3



Das Bergwerk

«Die Schweiz ist reich an armen Rohstoff-Abbaugebieten». Der Satz gilt auch für den Gonzen. Der Sarganser Hausberg war Jahrzehnte lang Erz-Abbaugebiet, bis das Verhältnis von Aufwand und Ertrag in den 60er Jahren nicht mehr stimmte und die Konkurrenz aus dem Ausland zu mächtig wurde. Heute lebt das Bergwerk Gonzen als 1:1-Museum weiter. Die 2.5stündige Normalführung ist seit Jahren ein Monate im voraus ausgebuchter Renner, bei der grossen und 1tägigen Führung dringen die Besucher schon ziemlich weit hinein in den Berg und das 90km umfassende Stollennetz – aber das wirklich umfassende und massive Bergmanns-Gefühl stellt sich erst bei jenen Besuchern ein, die sich satte zwei Tage «unter Tag» begeben - auf einer packenden 2tägigen Führung der Superlative.

Die Führung

Start der 2tägigen Führung ist beim Stollenbahnhof. Von dort fahren die Teilnehmer mit einer kleinen Eisenbahn, die aus dem Europa-Park stammen könnte, durch den Basis-Stollen. Anschliessend geht’s los, immer weiter und höher in den Berg – mit zwei Führern, die ihr ganzes Fachwissen und ihre Begeisterung über das Bergwerk zum Ausdruck bringen. Im Zentrum der Nausgrube auf rund 1000 Höhe kommen bei vielen männlichen Teilnehmern WK-Gefühle auf. Die ganze Gruppe isst, trinkt Wein vom Bergwerk-eigenen Rebberg und übernachtet in einem gut ausgebauten, atom-sicheren Null-Stern-Hotel – eine ehemalige Festung der Schweizer Armee. Der Höhepunkt findet am zweiten Tag am früheren Nachmittag statt, wenn die Teilnehmer nach zwei Tagen im Berg bei einer Luftfeuchtigkeit von 90-95% und einer Temperatur um die 10 Grad durch ein kleines Loch im Berg fast ganz oben dem Gonzen entsteigen und auf einer Wiese den Blick ins Tal geniessen können.

 

Den wahren Meister macht das Brot

Dass ich nicht Zopf backen kann hat sich mittlerweile in der SAC-Hüttenwelt herumgesprochen. Hier das unförmig-aufgequollene Resultat meiner Bemühungen auf der Leglerhütte im Winter 2010.

Dieses Wochenende war ich auf der Dossenhütte. Hüttenwartin Cyrille (by the way: «Vielen Dank. Es waren zwei fantastische Tage!») sprach mich prompt auf das Leglerhütten-Zopf-Versagen an und demonstrierte mir, wie so ein Gebäck aussehen muss. Nämlich so:

Grosse Klasse!

Aber: Der Mensch lebt nicht vom Zopf allein, sondern auch vom Brot. Und da konnte mir bis jetzt noch keine Hütte das Wasser reichen. So muss das aussehen!

Brot «Widmers Ur-Typ Kruste 3000» mit einwöchiger Frische-Garantie. Auf die Hütte damit!